| | Geschichten aus der Cool-Economy Aah, die gute, alte Start-up-Kultur: Kalte Pizza essen, kickern – und die Möbel vor dem Aufsichtsrat verstecken. Wir haben die Turnkey-Solution zum B2B-Content Management – eine neue Sprache für eine neue Zeit. Unser Börsengang durch die Institutionen. Oder: Wie sich eine ganze Nation in die Wirtschaft verliebte. Wenn der Bundespräsident uns seine Einkaufsliste online diktiert. Oder: Die Politik wagt ihre ersten Schritte im Internet. Der plötzliche Kindstod der jungen Wirtschaft kommt auf leisen Sohlen. Und Scheibenkäse wird eine Killerapplikation. 2001: Unsere Odyssee im Webtraum ist vorbei. Und was wird jetzt aus uns? Aah, die gute, alte Start-up-Kultur: Kalte Pizza essen, kickern – und die Möbel vor dem Aufsichtsrat verstecken.
…Bloß ansehen durfte man den Start-ups das neue Geld im Himmels Willen nicht. Dann hätten die Investoren ja gedacht, die Gründer prassten. Nein, sie sollten in der Bundesliga kicken, mussten aber dabei nach Kreisklasse ausschauen. Aus dieser Schizophrenie ergaben sich groteske Situationen wie bei der Firma Versum. Mit diesem Internetportal wollten die Dickschiffe der deutschen Verlagslandschaft Holzbrinck (Handelsblatt) und Springer (Bild) ins Geschäft mit Anzeigen im Internet einsteigen. Entsprechend konservativ wurde die Sache aufgezogen: Altgediente Konzernheinis im Aufsichtsrat, kein Spiel & Spaß, nur sinnvolle Ausgaben für Betriebsmittel. Im großen und ganzen hielten sich die jungen Schlingel an der Spitze auch daran – bis auf eine Ausnahme: Die Sofas im Foyer. Die hatte das Management für teuer Geld anfertigen lassen, so Rolf-Benz-mäßig, das Leder extra in der Firmenfarbe hellblau gefärbt. Und genau diese kleine Extravaganz durfte der Aufsichtsrat nicht sehen. Die Folge war ein bizarres Ritual: Immer am Abend vor der Aufsichtsratssitzung begann das große Sofarücken. Die Luxusteile wurden aus dem Foyer abgezogen und versteckt. Wirklich gut funktionierte die Verschleierungstaktik allerdings nicht. „Das war lächerlich. Man konnte noch genau die Abdrücke auf dem Boden sehen; außerdem gab es am Eingang dann keine Sitzgelegenheit mehr”, erinnert sich ein ehemaliger Manager. Jedenfalls wurden die Lederteile hastig in Büros und Abstellkammern verteilt. Ging man dann abends durchs die Versum-Büros und sah, wie sich die Mitarbeiter in hellblauen Sesseln lümmelten, wusste jeder direkt: Morgen kommt der Aufsichtsrat. (Aus dem Kapitel 2.wildwirtschaft) zurück Wir haben die Turnkey-Solution zum B2B-Content Management – eine neue Sprache für eine neue Zeit.
…Dabei war der Sprachcode der Internetwirtschaft nicht wirklich neu, sondern nur eine Neuauflage jenes Slangs, den Unternehmensberater, Marketingheinis und Produktmanager schon seit Jahrzehnten pflegten. Ja, die Wahrheit war traurig: Wir begannen alle so zu reden, wie jene, die schon immer „Flieger” statt „Flugzeug” gesagt hatten. Das begann schon beim Geld: Ab sofort kam das nämlich nicht mehr aus dem Bankautomaten, sondern natürlich vom VC – dem Venture Capitalist, und wer cool war, sprach das übrigens stoisch deutsch „Fauhzeh” aus. Bevor diese Wagniskapitalgeber ihre Schatulle öffneten, musste natürlich erstmal gepitcht werden. Es galt, den alten Herren zu erklären, warum sie das mühsam Ersparte ihrer Kunden herüberschieben sollten. Hierbei half es immer, irgendeine Art von Killer Applikation zu versprechen – also eine Erfindung von der Größenordnung Feuer, Rad oder Buchdruck. Und damit wollte man natürlich First Mover auf dem Markt sein, sprich: kein anderes Unternehmen hat sich bisher an das Thema herangewagt, meist allerdings aus guten Gründen. Wer nichts derart Spektakuläres in petto hatte, war gut bedient, zumindest großspurig Synergien zu versprechen oder eine win-win-Situation. (…) Das ging allerdings nur, wenn keine Außenstehende mit am Tisch saßen. Die hätten nämlich zuerst ein non disclosure agreement unterschreiben müssen – so eine Art Geheimhaltungsabkommen, in dem stand, dass sie nichts weitersagen würden, von der Killer Applikation und so. Der Hintergrund: Vor dem IPO, Initial public offering, Börsengang, sollte die vermeintliche Spitzen-Geschäftsidee eben nicht an die Öffentlichkeit geraten. Überflüssig zu erwähnen, dass nur die unwichtigsten IROQs derart paranoides Geheimdienstgehabe an den Tag legten – diese Abkürzung benutzten die Kapitalgeber hinter vorgehaltener Hand für idiots right out of college, Idioten frisch von der Uni. Grundsätzlich galt: Alle Begriffe mussten international klingen, schließlich sollten die Aktien ja irgendwann auch an der Wall Street gelistet werden. Und so machten wir den guten alten Chef zum CEO, der Kabellöter und Strippenzieher wurde zum CTO (Chief Technology Officer) und der Buchhalter zum CFO, Chief Financial Officer ernannt. Letzterer ist übrigens nicht zu verwechseln mit einem anderen CFO, dem Chief Fun Officer. Diese Art oberster Spaßwart hatte zu Boomzeiten irgendein durchgeknalltes Start-up in Silicon Valley kreiert. Kurzum: Ein „Ei-Oh” im Titel war schlichtweg unverzichtbar. Der amerikanische Harvard Business Review witzelte, dass selbst Old McDonald (der mit der Farm) wohl bald zum E.I.E.I.O. umgetauft würde. (Aus dem Kapitel 2.wildwirtschaft) zurück Unser Börsengang durch die Institutionen. Oder: Wie sich eine ganze Nation in die Wirtschaft verliebte.
Mittlerweile ist er längst Geschichte, der letzte Sommer vor der Jahrtausendwende. Und wenn die Veteranen des Net-Set heute von einem langen, heißen Sommer schwärmen, dann stimmt das – auch metereologisch übrigens. Der amerikanische Schriftsteller Thomas Frank wird ihm später den Spitzenamen corporate summer of love geben – der Sommer, in dem wir uns in die Wirtschaft verliebten und die Wirtschaft in uns. Und mit diesem Bild hatte Frank Recht. Nach zwei Jahren Wildwirtschaft präsentierte sich die Gesellschaft wie eine Ehe von Anna-Nicole Smith: Es ging nur noch um die Kohle. Kneipengespräche kreisten unweigerlich um Kurs-Gewinn-Verhältnisse, Emissionspreise und darum, wer wo mit welchen Deals welches Porschemodell finanziert hat. Erfolg maß man auf der Skala: Boxster – 911 – GT. Das Wohlfinden aller hing unmittelbar vom Stand des Aktienindex am Neuen Markt, dem Nemax ab. Wir waren zu einem Volk von Zockern geworden, zur Nemax-Nation. Und das war gut so. Denn es war höchste Zeit für unsere Revolution, unsere Version des summer of love. Wir putschten gegen das Establishment des ehemaligen Anti-Establishments, die uns in Schule, Studium und Schwimmvereinen mit ihrem Sozigetue so genervt hatten. Leute, die meinten, dass Aktien unmoralisch sind und jede Art von Zinsertrag eigentlich Betrug. Die hinter der Abkürzung AG höchstens eine Arbeitsgemeinschaft vermuteten. Die nicht verstehen konnten, dass gebügelte Hemden schön sind – auch wenn wir jetzt selbst keine mehr trugen. Diese Sozialkundelehrer und Sparbuch-Spießer mit unserem geballten Materialismus zu schockieren, hat einen Riesenspaß gemacht. Es war schön, die entsetzten Gesichter zu sehen, wenn man von einem Bekannten erzählte, der als Daytrader den Schotter mit der Schubkarre nach Hause fuhr, während er den Rest seiner Zeit vor der Playstation herumgammelte. „Wie, der arbeitet garnicht für sein Geld?” Nein, nicht in eurem Sinne. Hatte der amerikanische Protestsänger Gil-Scott Heron in den Sechzigern noch behauptet „The Revolution won‘t be televised”, konnten wir mit gutem Gewissen sagen: Unsere Revolution wird im Fernsehen übertragen, und zwar jeden Abend – auf n-tv. „Wir rocken jetzt die Banken” so lautete auch der Schlachtruf zweier Freundinnen, die Anfang 2000 im Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung von ihrem neuesten Abenteuer berichteten: Ihrer ersten Geldanlage in Aktien. Erstaunt über Freunde und Bekannte, die plötzlich n-tv statt Bravo-TV guckten, stürmten die Mädels in eine Bankfiliale. Auch sie wollten herausfinden, was es mit diesem Aktiending auf sich hat. Gleichzeitig riefen auf dem Kölner Rosenmontagszug die Jecken ihrem Prinzen Ralf dem Zweiten nicht mehr „Kamelle, Kamelle”, sondern „Aktien, Aktien” zu. Genau das war der Geist der Stunde. Alle wollten dabei sein, beim größten Karneval in der Geschichte des Kapitalismus. zurück Wenn der Bundespräsident uns seine Einkaufsliste online diktiert. Oder: Die Politik wagt ihre ersten Schritte im Internet.
…Keine E-Mails beantworten wollen aber trotzdem einen auf Online-Pionier machen, so lautete die Devise der Politik. Wir merkten schnell, welch großes komödiantisches Potenzial diese Mischung aus Unwissenheit und Geltungsdrang hatte – zum Beispiel in den Chats, die seinerzeit erstmals stattfanden. Peer-Arne Böttcher, der damals die Internetseite Wahlkampf98.de betreute, erinnert sich: „Die waren im Chat wie ostdeutsche Politiker nach der Wende im Fernsehen.” Naiv, frei von der Leber weg wurde online gesprochen und getippt, ohne geschliffene Rhetorik. Als hätten sie keine Ahnung davon, wie viele Bürger ihnen eigentlich zuhörten. So meldete Guido Westerwelle im Chat offen Ansprüche auf den Posten des Innenministers an, und Gregor Gysi griff nach dem Berliner Bürgermeisterposten. Man wähnte sich unter vier Augen. Nachher haben sich die Herren gewundert, dass ihre Bekenntnisse an nächsten Tag in der Zeitung standen. Auch Johannes Rau hatte damals wohl nicht realisiert, dass auch eine Webcam eine Kamera ist. Jedenfalls nahm er während des Videochat sein Handy ab und telefonierte seelenruhig mit seiner Frau. „Ja noch einen Bund Karotten, mmh, und haben wir noch Milch?” Er diktierte ihr die Einkaufsliste. Den absoluten Vogel schoss allerdings Ole von Beust ab, seinerzeit CDU-Spitzenkandidat in Hamburg. Auch ihn hatte Peer-Arne Böttcher zum Videochat auf Wahlkampf98.de eingeladen – und dafür sogar eine alte Besenkammer in einer benachbarten Agentur in Altona zum TV-Studio umgebaut. Von Beust kam an und klingelte an der Haustür. Böttcher drücke auf die Gegensprechanlange, und fragte, „Wer da?”. Darauf von Beust unsicher von unten: „Bin ich hier richtig beim Internet?” zurück Der plötzliche Kindstod der jungen Wirtschaft kommt auf leisen Sohlen. Und Scheibenkäse wird eine Killerapplikation.
Es waren die Kleinigkeiten, an denen wir merkten, dass die fetten Jahre dem Ende zuneigten: Auf den Parties wurden nicht mehr Kanapees aufgefahren, sondern bestenfalls ein Korb voller Laugenbrezeln. Gratis-Chablis und -Caipi verschwanden und wurden durch Bezahlbier ersetzt. Das Landgericht München entschied: „@ darf nicht Bestandteil eines Firmennamens sein.” Liebgewonnene Rituale verkümmerten, wie sich ein Insider aus der Frankfurter Gründerszene erinnert: „Auf einmal kam man nur noch mit einer Visitenkarte nach Hause.” Das sah zu Boomzeiten anders aus. Auf dem schon erwähnten „größten deutschen Start-up Event” in Berlin etwa konnte man Menschen sehen, die ihre Hand kaum noch um den Kartenstapel bekamen. Im Ernst. Auch Werbegeschenke kamen erst spärlicher, dann überhaupt nicht mehr. Geknausert wurde zum Beispiel beim Frankfurter Wirtschaftsball, seinerzeit ein wichtiges Schaulaufen der lokalen Internetwirtschaft. Sponsor der Veranstaltung war eine namhafte Prüfungsgesellschaft. Die hatte als Damen- und Herrenspende Schlüsselanhänger aus Aluminium springen lassen. Doch scheinbar hatte man die Dinger auf Kommission eingekauft. Jedenfalls brach gegen Ende der Feier ziemliche Hektik aus. Kaum dass sich die ersten Gäste gen Garderobe bewegten, wuselten schon Hostessen durch die alte Oper und sammelten hektisch alle liegen gebliebenen Schlüsselanhänger ein. Wohl gemerkt: Die Prüfungsgesellschaft hatte die Damen eigens dafür eingestellt. Es war einfach erbärmlich. Die große Zertrümmerung unser Werte begann: So verdoppelte die Berliner Szenebar Greenwich über Nacht ihren Preis für den Caipirinha. Statt, wie alle anderen Getränke 12, kostete unser geliebter Eisberg mit Chachaçageschmack jetzt 25 Mark. Der Aufschlag werde, so war auf der Karte zu lesen, „wegen Einfallslosigkeit” erhoben. (…) Porno und Schnaps – nach den luftigen Ideen der Vorjahre wanderte die Internetwirtschaft wieder in der Bedürfnispyramide ihrer Kunden bergauf. Weg mit den Visionen, Handfestes muss her. Man speckte das Geschäft ab – bei der amerikanischen Circle Group Internet sogar im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir sind eine Internetfirma mit den Divisionen e-Finance, Webdesign, E-Tailer und Multimedia”, stand noch im Unternehmensprospekt zum Börsengang Mitte `99 zu lesen. Nachdem der Aktienkurs kurz darauf auf ein Vierzigstel gefallen war, überdachte das Management seine Geschäftsidee. In einer ersten Maßnahme entfernte man natürlich das „Internet” aus dem Namen. Richtig bizarr dagegen wurde der zweite Schritt: Der Vorstandsvorsitzende Greg Halpern erwarb die Lizenz für Z-Trim. Dahinter verbarg sich allerdings weder eine revolutionäre Software noch die nächste Killerapplikation für das mobile Internet. Z-Trim ist ein Fett-Ersatzstoff. Man setzte echte Hoffnungen auf falsches Fett. Die nächste Produktpalette der Circle Group Internet war schon eingetütet: eine fettfreie Backmischung für Schokokekse sowie fettfreier Scheibenkäse. zurück 2001: Unsere Odyssee im Webtraum ist vorbei. Und was wird jetzt aus uns?
Mit den World Wide Web galten diese ungeschriebenen Gesetze nicht mehr. Dass heißt, sie galten noch, nur hielt sich niemand mehr daran. Plötzlich war es in, mit der eigenen Biographie eine Chicago-Wende hinzulegen. Plötzlich wollte jeder mal, „einfach was anderes machen” – übrigens eine der meiststrapazierten Phrasen damals. Schlagartig wollte jeder Neigung und nicht mehr der Pflicht folgen. Wir waren die Anti-Kantianer schlechthin geworden. Ein Junge, aufgewachsen in einer Villa in Köln Junkersdorf, rasierte sich die Haare ab („Kahl ist cool”, hatte die Bizz schließlich geschrieben), schmiss sein Studium und lernte, wie man Flash-Animationen programmiert. Er hatten keinen Bock mehr auf eine Zukunft zwischen Brigitte von Bochs Landhausterror und Button-Down-Hemden von Ralph Lauren. Und das Einzigartige daran war: Es funktionierte! Zwei Wochen und zwei Handbücher später konnte der Junge 600 Euro am Tag als Webdesigner verdienen. „Was anderes machen” – das klappte auf einmal. Und wir waren wer. Im Stoiber-Team saß die deutsche Dotcom-Diva Loretta Würtenberger, in Davos predigten die amerikanische Gründer im T-Shirt. Man hörte auf uns, selbst auf den niedrigsten Ebenen. Galt es im Unternehmen irgendetwas Technisches zu entscheiden, befahl der Vorstand: „Ruf doch mal den Soundso rein, der kennt sich doch damit aus.” Dass der Soundso nur Werkstudent oder was auch immer war, spielte keine Rolle mehr. Wir waren jung, wir hatten Ahnung von Internet. Selbst wenn das garnicht stimmte, nahmen wir dieser Rolle gerne an. Es galt die Gunst der Stunde zu nutzen. Das Netz hatte den Vorsprung des Establishment, der Üfüs, zunichte gemacht. Jetzt hieß es: Vorteil – Generation Becker. Der Ex-Tennisstar trat mit seinen „Ich bin drin”-Werbespots ja seinerzeit als Internetbotschafter schlechthin auf. Natürlich lebten wir in einer Ausnahmesituation. Und selbstverständlich musste der Reality-Check folgen, das war klar. Doch dass er so heftig ausfallen würde hatte wohl niemand geahnt. Was wird jetzt aus uns? Das Net-Set hat seinen langen Marsch durch die Institutionen angetreten. Ehemalige Visionäre arbeiten jetzt in Unternehmen, in denen fast nichts ohne das Präfix „Betriebs-” auskommt: Betriebskantine, Betriebsparkplatz, ja sogar Betriebsweihnachtsfeier. Die ehemaligen Wilden schaffen in 400-Mann-Firmen, wo der Chef persönlich noch die Internetzugänge genehmigt. Gefeierte Jungunternehmer sind in Konzernen gelandet, wo die Rechner so alt sind, dass sie die eigene Firmenhomepage nicht aufrufen können. „Plötzlich kommt Dir alles so unendlich langsam vor”, sagt eine Umsteigerin. Ist das alles? Kopf einziehen, anpassen, sich auf den ausgetreten Dienstwege weiterschleppen? Sicher nicht. Die ehemaligen Wilden krempeln die alte Wirtschaft gründlich um. Business as usual können wir nicht mehr akzeptieren. Keine Experimente? Nicht mit uns! Wir boxen Innovation, Unternehmerdenke und Tempo selbst beim letzten Mittelständler durch. Brückenköpfe von Net-Settern dringen in die Deutschland AG ein. Die Werte der Wildwirtschaft bestimmen künftig die Weltwirtschaft. Nichts wird so sein, wie es war – mit einer Einschränkung: Es wird nicht wieder über Nacht passieren. zurück © 2003 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim Vorabveröffentlichungen und/oder Abdruck in Auszügen aus dem Buch nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages Wiley-VCH, Weinheim | |  Belegschaft des Berliner Start-ups Dooyoo, 1999 Foto: Daniel Rosenthal
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